Posts mit dem Label Konflikte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Konflikte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 21. August 2012

Russische Polizei sucht weitere Band-Mitglieder

20. August 2012, 15:07 Uhr

Russische Polizei sucht weitere Band-Mitglieder

Die Moskauer Justiz sucht weitere Mitglieder von Pussy Riot und will sie vor Gericht sehen. Russland widerspricht indes der weltweiten Kritik - und verweist zum wiederholten Mal auf Deutschland.
Pussy Riot, Russische Polizei, Mitglieder, Punkband, Mitglieder, Suche, Opposition, Justiz, Menschenrechte, Band-Mitglieder, ProzessDrei Mitglieder der Punkband Pussy Riot wurden verurteilt. Die russische Polizei ist auf der Suche nach den beiden anderen Mitgliedern.©
Trotz internationaler Empörung über das harte Urteil gegen drei Frauen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot nimmt Russlands Justiz weitere Mitglieder der Skandalgruppe ins Visier. Die Behörden schrieben am Montag zwei Aktivistinnen der Band zur Fahndung aus, die ebenfalls am Punkgebet gegen Präsident Wladimir Putin in einer Moskauer Kirche teilgenommen haben sollen.
Die 22-jährige Nadeschda Tolokonnikowa, die 24-jährige Maria Alechina und die 30-jährige Jekaterina Samuzewitsch waren am Freitag des "Rowdytums" aus religiösem Hass schuldig erklärt und zu jeweils zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Sie hatten bei einer kurzen Performance im Februar in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale die Muttergottes aufgefordert, Putin zu vertreiben und dessen enge Verbindung zur russisch-orthodoxen Kirche kritisiert. Nach Ansicht von Beobachtern könnten die Strafen in einem Berufungsverfahren reduziert werden.

Russland weist Kritik am Urteil gegen Pussy Riot zurück

Insgesamt waren fünf Frauen auf Videoaufnahmen von der Protestaktion gegen Putin zu sehen gewesen. Die anderen beiden Frauen blieben in Freiheit. Auch diesen beiden Frauen würden Gefängnisstrafen wegen "Rowdytums aus religiösem Hass" drohen, teilte ein Polizeisprecher nach Angaben der Agentur Interfax mit.
Russland hat die Kritik über das harte Urteil gegen drei Frauen der Polit-Punkband Pussy Riot als "Hysterie" zurückgewiesen. Zugleich verbat sich die russische Führung Kritik am Prozess. "Man sollte vor dem Ende der Berufungsverhandlung keine Schlussfolgerungen ziehen", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Montag nach Angaben der Agentur Interfax.

Ein Gnadengesuch lehnt die Band weiter strikt ab

Bei einem Polizeiverhör widersprach Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow unterdessen Vorwürfen, er habe bei seiner Festnahme am Rande des Pussy-Riot-Prozesses einen Polizisten gebissen. "Das ist doch Wahnsinn! Ich stelle gerne mein Zahnbild zur Verfügung", sagte der Putin-Kritiker. Kasparow drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Die verurteilten Pussy-Riot-Mitglieder würden ein Gnadengesuch an Putin weiter strikt ablehnen, sagte ihr Verteidiger Nikolai Polosow. Sie würden Berufung einlegen, sobald der Schuldspruch schriftlich vorliege, bekräftigte der Anwalt. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung bleiben die Künstlerinnen, von denen zwei kleine Kinder haben, in Moskau in Untersuchungshaft.
Nach einem Auftritt von US-Popstar Madonna will ein Gericht in St. Petersburg bald über die Zulassung einer Klage über umgerechnet 8,4 Millionen Euro "Schmerzensgeld" entscheiden. Gegner von Schwulen und Lesben hatten sich über die Sängerin beschwert, nachdem sie bei einem Konzert in der Touristenmetropole für die Rechte Homosexueller geworben hatte. In St. Petersburg war vor kurzem ein Gesetz gegen das öffentliche Eintreten für Homosexualität in Kraft getreten. Madonna hatte sich bei dem Auftritt auch für Pussy Riot eingesetzt.
jat/AFP/DPA
© 2012 stern.de GmbH

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Spionagesoftware: US-Mobilfunkskandal weitet sich aus

http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/mobile-welt/us-mobilfunkskandal-weitet-sich-aus/5906726.html?p5906726=all

Spionagesoftware 

US-Mobilfunkskandal weitet sich aus

Eine Spionagesoftware des Start-Up-Unternehmens Carrier IQ soll angeblich die Aktivitäten von Millionen Mobilfunkkunden detailliert auswerten und übermitteln. Entdeckt wurde die heimliche Datensammlung nur durch Zufall.
Hersteller Carrier IQ gab an, seine Software auf über 150 Millionen Geräten weltweit installiert zu haben. Quelle: dapd
Hersteller Carrier IQ gab an, seine Software auf über 150 Millionen Geräten weltweit installiert zu haben. Quelle: dapd
San FranciscoEin neuer Datenschutzskandal bahnt sich an, und betroffen sind Millionen von Mobilfunkkunden. Eine Spionagesoftware steht unter dem Verdacht, detailliert über alle Aktivitäten eines Telefonnutzers an Mobilfunkunternehmen und Gerätehersteller zu berichten. Ausgewertet werden demnach sämtliche Tastatureingaben, der genaue Aufenthaltsort des Nutzers und sogar die Inhalte von SMS werden übermittelt.
Der Hersteller der Software wiegelte zunächst ab, gerät aber immer mehr in die Defensive. Betroffen sein können Smartphones, Tablets oder E-Book-Reader mit Android-, Symbian (Nokia) oder Blackberry-Betriebssystem. Das Unternehmen selbst gibt an, seine Software im Auftrag von Herstellern oder Mobilfunkunternehmen auf über 150 Millionen Geräten weltweit installiert zu haben. In den USA wird die Software unter anderem vom den Marktführern AT&T und Verizon eingesetzt.
Der Internetdienst The Verge meldete Mittwochnacht kalifornischer Zeit, dass Spuren der Software nun auch auf Smartphones und Tablets von Apple entdeckt worden seien. Was genau die Software wann mache, sei allerdings noch nicht klar.
Der 25-jährige Trevor Eckhart stieß eher durch Zufall auf eine Software, die unauffällig und unsichtbar im Hintergrund seines HTC-Smartphones mit Android-Betriebssystem läuft. Bei genauerem Studium fand er zu seinem Erstaunen heraus, dass die fest in das Telefon integrierte Software seine gesamten Aktivitäten protokollierte und an seinen Mobilfunkprovider sendete.
Er machte seine Entdeckung öffentlich und wurde prompt vom Hersteller, dem Start-Up Carrier IQ aus Mountain View, auf Unterlassung und Schadenersatz verklagt. Der Blogger sollte alle Anschuldigungen zurücknehmen und sich entschuldigen. In einem Video stellte Carrier IQ Vice-President Andrew Coward fest, dass niemals Informationen in Real-Time versendet und nur in ganz geringem Umfang gesammelt würden.
Eckhart suchte Unterstützung bei der Datenschutzorganisation Electronic Frontier Foundation, die sich schon erfolgreich mit Web-Giganten wie Facebook und Google in Sachen Datenschutz angelegt hat. Die EFF nahm sich der Sache an. Nur Tage später, am 23. November zog Carrier IQ seine Klagedrohung mit einer ausdrücklichen Entschuldigung zurück, wiederholte allerdings seine vorherigen Aussagen, dass die Software nicht dazu geeignet sei, Inhalte zu protokollieren oder Tastaturanschläge mitzulesen und aufzuzeichnen.
Die Datensammelung diene ausschließlich der Optimierung und Fehlerbeseitigung in Mobilfunknetzen und versuche herauszufinden, welche Applikationen und Dienste die Akkus der Geräte besonders stark belasteten.

Keine Möglichkeit zum Widerspruch

Am Mittwoch legte Trevor Eckhardt nach und veröffentlichte auf Youtube ein Video, in dem er detailliert zeigt, wie Carrier IQ Daten ausliest und versendet. Darunter SMS-Inhalte in unverschlüsselter Form, Tastaturanschläge und Position seines Gerätes. Selbst https-Inhalte (eigentlich sichere, verschlüsselte Inhalte wie Passworteingaben beim Online-Banking) beim Surfen über einen WLAN-Router werden angeblich mitgeschnitten.
Hauptkritikpunkt der Datenschützer ist die Tatsache, dass den Nutzern keinerlei Möglichkeit angeboten wird, der Datensammelung zu widersprechen („Opt Out“). Die Software startet automatisch, sobald ein Gerät eingeschaltet wird. Pikant: Carrier IQ wurde erst im Oktober von der Beratungsfirma IDC als eines der „Innovativen Business-Analyse-Unternehmen mit weniger als 100 Millionen Dollar, die man beobachten sollte“ ausgezeichnet. Aufmerksamkeit hat das Unternehmen jetzt genug.
Eine E-Mail-Anfrage mit Bitte um einen Kommentar zu den Anschuldigungen an das Unternehmen Carrier IQ blieb bislang unbeantwortet. Nokia erklärte auf Anfrage, auf deutschen Geräten werde die Software nicht verwendet.
Auf einem deutschen Redaktions-Smartphone HTC Sensation mit Android findet sich eine Software „HTC Report Agent“, die im Hintergrund läuft, aber nicht in der Liste der laufenden Applikationen auftaucht. Eine E-Mail-Anfrage bei HTC, ob es sich um  eine Version der Carrier IQ-Software handelt, blieb bislang unbeantwortet.

Montag, 24. Oktober 2011

Arbeitsloser zündete aus Frust 100 Autos in Berlin an

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2068885/Arbeitsloser-zuendete-aus-Frust-100-Autos-in-Berlin-an.html

24.10.2011, 07:42 Uhr Berlin.

Monatelange Fahndung, Hunderte Polizisten und Videoaufnahmen brachten schließlich den Erfolg: Im Kampf gegen Auto-Brandstifter hat die Berliner Polizei einen 27-jährigen Mann festgenommen. Er gestand, mehr als 100 Autos angezündet oder beschädigt zu haben. "Diese Festnahme ist ein herausragender, ein sensationeller Erfolg", sagte der Chef des Berliner Landeskriminalamts (LKA), Christian Steiof. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen. Als Grund für die Taten habe der gelernte Maler und Lackierer, der noch bei seiner Mutter wohnt, persönlichen Frust und Geldnöte wegen seiner Arbeitslosigkeit genannt, so die Polizei.

Eine Verbindung zur linksextremistischen Szene gebe es nicht. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Die Polizei geht davon aus, dass die Versicherungen das an die Autobesitzer gezahlte Geld vom Täter zurückfordern werden. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sah sich in der Annahme bestätigt, "wonach hinter vielen Brandstiftungen ein Einzeltäter stecken könnte, der nicht aus der linken Szene stammt". Die Gewerkschaft der Polizei sieht keinen Anlass zur Entwarnung. "Brandanschläge bleiben ein Mittel der öffentlichen Aufmerksamkeit auch für extremistische Kräfte", sagte Gewerkschaftschef Bernhard Witthaut der "Leipziger Volkszeitung". Dies hätten die jüngsten Anschläge auf Bahnanlagen im Großraum Berlin gezeigt.

Der in Berlin festgenommene Mann gestand, zwischen Juni und August 67 Autos der Marken Audi, BMW und Mercedes angezündet zu haben. 35 weitere Autos wurden durch Flammen oder Hitze beschädigt. Vermutlich verwendete er Grillanzünder. Die Polizei erklärte, sie sei dem Mann durch die Auswertung von Videofilmen aus einer U-Bahn und einem Bus auf die Spur gekommen. Bundespolizisten erkannten den Mann später zufällig auf der Straße und verfolgten ihn. In den folgenden Monaten sei er weiter beobachtet worden. Die Polizei wertete auch Handydaten aus. Als genug Indizien vorlagen, vernahm die Polizei den Mann am Freitag. Nach und nach habe er die Taten gestanden. Ende August stoppte die Anschlagsserie. "Da hat er einen Aushilfsjob gefunden und seine Frustreaktion etwas abgebaut."(dpa/dapd)

Dienstag, 6. September 2011

Jeder dritte Europäer psychisch krank

stern.de: Die Zahlen sind erschreckend: Rund 165 Millionen Europäer leiden laut einer Studie unter einer psychischen Störung. Die Behandlung startet meist zu spät - und genügt häufig nicht einmal minimalen Standards. Erscheinungsdatum: 5. September 2011, 21:59 Uhr

Die Zahlen sind erschreckend: Rund 165 Millionen Europäer leiden laut einer Studie unter einer psychischen Störung. Die Behandlung startet meist zu spät - und genügt häufig nicht einmal minimalen Standards.
Angststörungen,  Depressionen, psychische Krankheiten, EuropaMehr als 160 Millionen Europäer leider einer aktuellen Studie an einer psychischen Krankheit© Colourbox
Mehr als jeder dritte EU-Bürger leidet mindestens einmal im Jahr an einer psychischen oder neurologischen Störung. Besonders häufig treten Angsterkrankungen, Depressionen und Schlaflosigkeit auf, ergab die bislang größte Studie zum Thema.
"Es gab lange die Annahme, dass psychische und neurologische Störungen nur das Schicksal einzelner Personen sind. Das ist vollkommen abwegig", sagt der deutsche Studienleiter Hans-Ulrich Wittchen von der TU Dresden bei der Vorstellung der Ergebnisse in Paris. "Warum sollte das Gehirn im Gegensatz zum Rest des Körpers gesünder sein, obwohl es um ein Vielfaches komplexer ist als andere Organe?" Niemand wundere sich, wenn er einmal im Jahr zum Arzt gehen müsse, weil er eine Erkältung oder etwas am Magen habe.
Die Gesamtzahl der pro Jahr betroffenen Menschen in der EU und den Ländern Schweiz, Norwegen und Island schätzen die Experten nach einer umfassenden Metaanalyse vorhandener Daten auf 164,8 Millionen Menschen.

Angststörungen am häufigsten

Die Studie liefert nach Angaben der Experten erstmals ein realistisches Bild zur Häufigkeit psychischer Störungen in Europa. 38 Prozent aller Einwohner der EU leiden demnach binnen eines Jahres unter einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung.
  • Den Spitzenplatz belegen Angststörungen (14 Prozent).
  • Sieben Prozent leiden an Schlafstörungen.
  • An Depressionen sind 6,9 Prozent, an psychosomatischen Erkrankungen 6,3 Prozent erkrankt.
  • Vier Prozent leiden laut Studie unter Alkohol- und Drogenabhängigkeit.
  • Bei fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen treten Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen auf.
  • An Demenzen leiden zwischen einem Prozent der 60- bis 65-Jährigen bis zu 30 Prozent der über 85-Jährigen.
Männer und Frauen leiden nach Angaben der Forscher etwa gleich häufig unter psychischen Erkrankungen - einen großen Unterschied gibt es aber zwischen der Art der Störungen. Männer haben in der Kindheit etwa häufiger ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen) und später Suchterkrankungen, während Frauen häufiger an Depressionen, Angsterkrankungen und Essstörungen leiden.
Als eine Ursache der Geschlechtsunterschiede gelten nach Angaben von Wittchen gesellschaftliche Veränderungen. "Die soziale Stress- und Rollenbelastung von Frauen hat in den vergangenen 30 Jahren deutlich zugenommen. Das heißt, eine Frau, welche die Rolle einer berufstätigen Hausfrau und Mutter hat, hat ein höheres Risiko Angst- und Depressionserkrankungen zu bekommen als Männer." Bekannt sei auch, dass eine Heirat bei Männern die Krankheitshäufigkeit senke, während es bei Frauen genau andersherum sein könne.

Möglichst früh therapieren

Die im Fachmagazin "European Neuropsychopharmacology" veröffentlichten Ergebnisse basieren auf einer über drei Jahre währenden Studie und beziehen sich auf alle 27 EU-Staaten sowie die Schweiz, Island und Norwegen mit einer Gesamteinwohnerzahl von 514 Millionen Menschen. Berücksichtigt wurden mehr als 100 unterschiedliche psychische und neurologische Krankheitsbilder.
Obgleich die Zahlen alarmierend klingen, gibt es zumindest einen kleinen Lichtblick: Insgesamt sei die Häufigkeit psychischer Störungen im Vergleich zu 2005 aber nicht gestiegen, betonten die Forscher. Lediglich bei den Demenzerkrankungen gebe es aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung eine Zunahme.
Obwohl psychische Störungen in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden sind, gibt es den Autoren zufolge bei der Versorgung der Patienten dramatische Missstände. Nach der Auswertung der Daten würden in Europa nur zehn Prozent aller psychischen Störungen "minimal adäquat" behandelt. Selbst die besten Gesundheitssysteme, zu denen auch das deutsche gehöre, schafften es bestenfalls, jeden zweiten Patienten einigermaßen gut zu behandeln.
Studienleiter Wittchen forderte als Konsequenz aus der Studie ein Ende der Unter- und Fehlversorgung der Betroffenen. Da viele psychische Störungen früh im Leben beginnen und unbehandelt massive negative Langzeiteffekte haben können, müssten sie früher und schneller behandelt werden.

ADHS und ADS Wenn Kinder nicht zur Ruhe kommen Kinder können hibbelig und zerstreut sein, das ist normal. Ist der Nachwuchs jedoch fast immer aufgedreht und unkonzentriert, steckt vielleicht ADHS dahinter: Hyperaktive Kinder können sich und allen Beteiligten das Leben schwer machen. Zum Glück können Eltern etwas dagegen tun. mehr...
Alkoholabhängigkeit Einmal Abgrund und zurück Rund 1,6 Millionen Deutsche sind laut Schätzungen abhängige Trinker. Mit ihnen leiden ihre Partner und Kinder. Doch zur Selbstaufgabe besteht kein Grund: Denn die Chancen auf Heilung sind besser, als viele glauben. mehr...
Vorstoß eines Mediziners Baclofen - ein Medikament gegen Alkoholsucht? Ein französischer Arzt hat seine Alkoholsucht mit Baclofen, einem Medikament zur Muskelentspannung, überwunden. Klingt erst nach PR-Wirbel für sein Buch, könnte aber die Hoffnung für Millionen Alkoholiker sein. mehr...
Depression Gesichter einer Volkskrankheit Schlecht gelaunt ist jeder mal, doch eine Depression ist mehr als eine Verstimmung. stern.de zeigt verschiedene Aspekte der Krankheit und gibt Hinweise, wie Partner, Freunde und Verwandte Erkrankten helfen können. mehr...

Stress im Job macht Deutschland krank 

Depression

Mittwoch, 24. August 2011

U-Bahn-Schläger kommt aus gutem Hause

Hamburger Abendblatt: Im Prozess gegen die Berliner U-Bahn-Gewalttäter inszeniert sich der 18-jährige Hauptangeklagte Torben P. als eloquenter Geläuterter.

Berlin. Das Phänomen der "Banalität des Bösen" hat die Philosophin Hannah Arendt einmal beschrieben. Eine Variante davon ist in Saal 700 des Berliner Landgerichts zu beobachten. Da verwandelt sich ein brutaler U-Bahn-Schläger in einen schlaksigen Gymnasiasten mit hellblauem Hemd und brav gescheiteltem Haar zurück.